ADDIE-Modell vs. SAM-Modell: Was sich für Ihr nächstes eLearning-Projekt am besten eignet

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15
Jan

ADDIE-Modell vs. SAM-Modell: Was sich für Ihr nächstes eLearning-Projekt am besten eignet

Eine strukturierte, wiederholbare Methode ist im Online-Schulungsbereich sehr effektiv. ADDIE und SAM gehören zu den beliebtesten eLearning-Entwicklungsmethodiken. Gibt es einen objektiven Weg, um herauszufinden, welche der beiden Methoden für Ihr Unternehmen am besten geeignet ist?

ADDIE-Modell vs. SAM-Modell: Was sich für Ihr nächstes eLearning-Projekt am besten eignet
ADDIE-Modell vs. SAM-Modell: Was sich für Ihr nächstes eLearning-Projekt am besten eignet

Die Wahl zwischen ADDIE-Modell und SAM-Modell für Ihr nächstes eLearning-Projekt

ADDIE und SAM werden oft gegeneinander gestellt. In vielerlei Hinsicht wurde SAM als Gegenstück zu ADDIE geschaffen. Letzteres entstammt einem militärischen System, dass für die technologische Welt übersetzt wurde. SAM hingegen ist eine IT-basierte Lösung. Jedes Lernsystem hat Vor- und Nachteile, die man sorgfältig abwägen muss. Das ADDIE-Modell zum Beispiel ist systematisch und wiederholbar, lässt aber kein Backtracking zu. Das SAM-Modell wurde zu AGILE erweitert. Schauen wir uns ADDIE und SAM an und überlegen, was für Sie funktionieren würde und warum.

ADDIE-Modell vs. SAM-Modell: Was sich für Ihr nächstes eLearning-Projekt am besten eignet
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Das ADDIE-Modell verstehen

Dieses Modell wurde 1975 an der Florida State University entwickelt und war für militärische Anwendungen gedacht. Die Schritte wurden in einer sequenziellen Reihenfolge befolgt, mit einer Überprüfung auf jeder Stufe, bevor man zur nächsten überging. Dies ist aus militärischer Sicht sinnvoll, weil es ein klares Muster von Ursache und Wirkung zeigt. Es vermittelt grundlegende Anweisungen, und es zeigt die direkten Konsequenzen, wenn Befehle nicht befolgt werden. Außerdem ist es mühelos reproduzierbar. In dieser Umgebung kann es ein praktisches Lehr-Tool sein.

Im eLearing-Bereich ist ADDIE ideal, um den eLearning-Entwicklungsprozess zu optimieren. In jeder Phase kann der E-Learning-Entwickler sehen, wie weit er gekommen ist, und den nächsten Schritt tabellarisch festhalten. Das macht es einfach, den Fortschritt zu dokumentieren. In jeder Phase gibt es ein greifbares Ergebnis und einen Nachweis für die Fehlerbehebung. Leider löst das Vorhandensein dieser Aufzeichnungen nicht unbedingt das Problem. Es ist ein Wasserfall oder eine Top-Down-Hierarchie.

ADDIE-Modell vs. SAM-Modell: Was sich für Ihr nächstes eLearning-Projekt am besten eignet
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Das SAM-Modell verstehen

Allen Interactions glaubte, dass ihr neues System das Wasserfallproblem beheben würde. Anstatt einem einzelnen vertikalen Weg zu folgen, wurde Schritt 1 zum Start. Dies ist eine Fokusgruppe, die theoretisch den Prozess von Anfang bis Ende überprüft. Die Gruppe macht ein Brainstorming über mögliche Probleme und legt Eventualitäten fest. Dies alles wird erledigt und bestätigt, bevor die eigentliche eLearning-Kursentwicklung beginnt. Es wird eine Vorlage mit Wenn/Dann-Szenarien entwickelt. Natürlich ist kein System idiotensicher, aber SAM bietet mehr Vorwarnzeit als das ADDIE-Modell. Es schafft eine Atmosphäre des Problemlösens, anstatt einfach nur Anweisungen zu befolgen.

Diese Strategie ist besser für IT und eLearning geeignet als die militärische Strategie, bedingungslos zu tun, was einem gesagt wird. Sie bietet mehr Autonomie, sowohl für Online-Lernende als auch für E-Learning-Entwickler. Und obwohl sowohl das SAM-Modell als auch ADDIE Tools für die Entwicklung von eLearning-Inhalten sind, beeinflussen sie auch den Unterrichtsstil. Schließlich beeinflusst die Struktur Ihres eLearning-Kurses, was und wie Sie daraus lernen.

ADDIE-Modell vs. SAM-Modell: Was sich für Ihr nächstes eLearning-Projekt am besten eignet
ADDIE-Modell vs. SAM-Modell: Was sich für Ihr nächstes eLearning-Projekt am besten eignet

SAM vs. ADDIE-Modell: Welcher Ansatz ist der beste für Ihr eLearning-Projekt?

Die Vor und Nachteile von ADDIE

Da ADDIE ein lineares System ist, ist es einfach, zurückblicken und zu sehen, was falsch gelaufen ist. Es ist auch vielseitig, da Sie es für eine Vielzahl von E-Learning-Anwendungen verwenden können. Unabhängig von der Thematik, der Zielgruppe oder den Lernzielen. Mit dem ADDIE-Modell können Sie außerdem auf einfache Weise messbare Ergebnisse anhand von benutzerdefinierten Kriterien verfolgen. Sein linearer Ansatz bringt jedoch einige Nachteile mit sich.

Da der Fehler bereits durch nachfolgende Phasen verschlimmert wurde, kann es schwierig sein, ihn rückgängig zu machen. Da jede Phase abgeschlossen sein muss, bevor man weitermachen kann, ist man möglicherweise schon mehrere Schritte weiter, bevor man ein Problem entdeckt. Manche argumentieren, dass ADDIE auch langwieriger und kostspieliger ist. Da Sie zum Anfang zurückgehen müssen, um notwendige Anpassungen vorzunehmen oder eLearning-Inhalte zu überarbeiten, wenn Sie im weiteren Verlauf des Prozesses einen Fehler entdecken. Ein weiteres Problem ist, dass Sie möglicherweise feststellen, dass das Ergebnis am Ende nicht mit den Lernzielen oder -vorgaben übereinstimmt. Dadurch sind Sie gezwungen, Ihre Schritte zurückverfolgen, um herauszufinden, was schief gelaufen ist und wie Sie die eLearning-Strategie wieder in die richtige Bahn lenken können.

ADDIE-Modell vs. SAM-Modell: Was sich für Ihr nächstes eLearning-Projekt am besten eignet
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Die Vor- und Nachteile von SAM

SAM ermöglicht es Ihnen, Probleme schnell zu lösen, weil es eine nicht-lineare Struktur hat. Sie sind in der Lage, Kurskorrekturen vorzunehmen, ohne bei Null anfangen zu müssen. Sobald der Einstieg abgeschlossen ist, hat das SAM-Modell sechs Design- und Entwicklungsphasen, die gleichzeitig ablaufen. Das macht es einfach, ein Problem in einer Phase zu erkennen, es zu beheben und alle damit verbundenen Faktoren zu korrigieren. Es ist kein Top-Down-System. Alles ist gemeinschaftlich, wobei jedes Team und jeder Prozess voneinander abhängt.

In gewissem Sinne verlangsamt das Zusammenarbeiten den Prozess. Aber da jeder Schritt parallel läuft, kann man Zeit sparen und Fehler schnell beheben. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie schon früh im Prozess eine weniger aufgefeilte Version des Produkts erstellen können. So können Sie den eLearning-Inhalt im weiteren Verlauf fein abstimmen und sicherstellen, dass er mit den Lernzielen übereinstimmt.

Der Nachteil ist, dass viele Instruktionsdesigner einen strukturierten Entwurf bevorzugen, der mehr Planung beinhaltet. Während das ADDIE-Modell einer geraden Linie folgt, ist SAM eher ein zyklischer Prozess. Die sich wiederholende Natur des Modells bedeutet, dass das Rapid Prototyping oft der wichtigste Schritt ist und die Vorbereitungsphase weniger im Vordergrund steht.

Zusammenfassung

Wie wählt man jetzt zwischen dem SAM-Modell und dem ADDIE-Modell? Beide Systeme wurden überarbeitet und erweitert, so dass ihre “Grundprinzipien” zwar erhalten geblieben sind, ihre Versionen aber sehr unterschiedlich aussehen. ADDIE hat einen militärischen Hintergrund. Es nutzt die Schritt-für-Schritt-Prozedur und klare Anweisungen sind der Kern. Es kann also schwierig sein, ein paar Stufen zurück zu gehen, um ein Chaos zu beheben. Und noch schwieriger ist es, genau herauszufinden, wie und wo das Problem begonnen hat.

Auf der anderen Seite ist SAM ein eher begleitendes System. Es beginnt mit einem Brainstorming, und sobald alles festgelegt ist, laufen die nachfolgenden Phasen gleichzeitig ab. ADDIE eignet sich gut für Online-Schulungen mit fortlaufenden Schritten, wie z.B. Compliance-Schulungen. Das SAM-Modell eignet sich besser für ineinander verwobene Online-Schulungen in freier Form, wie z.B. die Einarbeitung in Abteilungen oder Schulungen im Außendienst.



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