Wie Sie die richtige LMS-Plattform auswählen: Der ultimative Leitfaden

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01
Okt

Wie Sie die richtige LMS-Plattform auswählen: Der ultimative Leitfaden

Lernen Sie die Grundlagen von Lernmanagementsystemen kennen und erfahren Sie, wie diese Softwareanwendung für Ihre eLearning-Prozesse von Nutzen sein kann.

Wie Sie die richtige LMS-Plattform auswählen: Der ultimative Leitfaden
Wie Sie die richtige LMS-Plattform auswählen: Der ultimative Leitfaden

Wie wählt man das richtige LMS? Lernen Sie die Grundlagen kennen

In diesem Artikel erfahren Sie, was ein LMS ist, welche Arten von LMS es gibt und wie Sie Schritt für Schritt die perfekte Plattform für Ihre Zwecke auswählen können. Lassen Sie uns also zunächst zu den Grundlagen kommen. Ein LMS oder Lernmanagementsystem ist ein Repository für Bildungsmaterialien, Videolektionen, Vorträge, Präsentationen, Bücher und Kurse, auf das von jedem Gerät überall auf der Welt zugegriffen werden kann. Viele moderne Systeme speichern jedoch nicht nur Materialien, sondern sind auch das ultimative Tool für die Erstellung und Verwaltung verschiedener Schulungskurse.

Das Hauptziel eines LMS besteht darin, den Lernprozess in verschiedenen Bildungseinrichtungen und Unternehmen zu digitalisieren und zu vereinfachen. Die bekanntesten Anwendungsbereiche für LMS sind daher die folgenden:

  • Mitarbeiterschulung: Unabhängig von der Branche eines Unternehmens müssen sich die Mitarbeiter beruflich weiterentwickeln und neue Dinge lernen, damit das gesamte Unternehmen vorankommt. Ein LMS vereinfacht diesen Prozess dramatisch, indem es für jeden Mitarbeiter ein angenehmes Lerntempo vorgibt. Außerdem lassen sich auf diese Weise die Schulungskosten erheblich senken, da nicht für jede Abteilung eine Reihe von Schulungsseminaren organisiert werden muss. Nicht zu vergessen ist auch die bequemere Nachverfolgung der Schulungseffektivität durch Tests und Analysen, die in ein LMS integriert sind.
  • Onboarding: Ein Onboarding-Prozess ist immer schwierig, sowohl für Unternehmen als auch für neu eingestellte Mitarbeiter. Ein LMS beschleunigt den Onboarding-Prozess, indem es Besprechungen ersetzt, in denen einem Neuankömmling die Geschichte eines Unternehmens, die Regeln, Aufgaben, Arbeitsabläufe und andere Feinheiten der Arbeit in einem Unternehmen erklärt werden.
  • Wissenssicherung: Zusätzlich zu einem bequemen und effektiven Schulungsprozess ist es wichtig, das Wissen zu bewahren. Ein LMS ist eine umfangreiche Wissensdatenbank, in der alle Materialien für alle Mitarbeiter verfügbar sind. Alle Informationen über die Methoden, die für die Schulung wichtig sind, befinden sich immer an einem Ort und sie für alle Mitarbeiter jederzeit zugänglich. Wenn ältere Mitarbeiter ein Unternehmen verlassen, stellen sie wichtige Arbeitsmaterialien in ein LMS ein. An ihre Stelle treten neue Mitarbeiter, die die Wissenbasis mit ihren Materialien ergänzen, und dieser Prozess findet ständig statt.
  • Allgemeine Bildungsunterstützung: Auch wenn Sie nicht den gesamten Lernprozess in ein LMS verlagern, ergänzt diese Lösung einen Standard-Lernprozess perfekt mit zusätzlichen Funktionen, wie Gamification, verschiedene Arten von Tests, Präsentationen und vielem mehr.

Die Schulung von Mitarbeitern und die Entwicklung von Bildungsprogrammen für Studenten und Schüler ist ein komplexer Prozess. der spezielle Ansätze und Tools erfordert. Moderne LMS sind der perfekte Weg, um praktische Online-Schulungen in jeder Branche und jedem Bereich zu erstellen. Jüngsten Statistiken zufolge sparen 41,7% der Unternehmen durch die Einführung eines LMS einen beträchtlichen Teil des Budgets für die Unternehmensschulung ein, während ein LMS die Mitarbeiterbindungsrate auf 92% erhöht.

Was sind die häufigsten LMS-Typen?

Wenn Sie mit der Suche nach einem geeigneten LMS beginnen, sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass der Vergleich der LMS-Typen einige Zeit und Mühe in Anspruch nehmen kann, aber unterm Strich gibt es 2 Haupttypen von LMS, zwischen denen Sie wählen müssen:

  1. Proprietäres LMS: Diese Art von LMS zeichnet sich dadurch aus, dass die Plattform vollständig im Besitz eines Entwicklers ist, und Sie als Nutzer müssen für die Nutzung seines Softwareprodukts ordentlich Geld bezahlen. Dieser Ansatz schränkt Ihre Anpassungsmöglichkeiten stark ein, und Sie müssen sich an alle Änderungen im System anpassen. Im Gegenzug erhalten Sie jedoch eine kontinuierliche Kundenbetreuung, einen hervorragenden Service und eine zuverlässige Funktionalität. Darüber hinaus erhalten Sie einen idealen Benutzerservice, der den Einsatz des LMS in Ihrem Bildungsprozess, einen 24/7/365-Support durch die Spezialisten des Anbieters, ständige Updates, schnelle Fehlerbehebungen usw. umfasst. Diese Art von LMS ist ideal, wenn Sie einen Bildungsprozess in kürzester Zeit digitalisieren möchten. Planen Sie keine Änderungen an Ihren Prozessen, die ein Anpassung der Plattform in der Zukunft erfordern würden.
  2. Open-Source LMS: Diese Art von LMS zeichnet sich häufig durch einen niedrigeren Preis aus oder ist völlig kostenlos. Open-Source ermöglicht es Ihnen, eine Plattform nach Ihren Bedürfnissen zu verändern. Sie können benutzerdefinierte Funktionen und Integrationen von Drittanbietern hinzufügen und die Plattform neu gestalten und an veränderte Anforderungen anpassen. Im Gegensatz zu dieser unglaublichen Flexibilität ist die Unterstützung durch den Entwickler oft dürftig. Sie werden keinen reaktionsschnellen Benutzersupport finden, der zu jeder Tageszeit bereit ist, Ihr Problem zu lösen. Der Support beschränkt sich auf die FAQs auf der Website und die offizielle Dokumentation, die Sie verstehen müssen (was technische Kenntnisse voraussetzt). Antworten auf Fragen müssen Sie in den offiziellen oder inoffiziellen Foren anderer Benutzer suchen. Die Bereitstellung und Änderung einer Plattform liegt ebenfalls in Ihren Händen, oder Sie müssen ein eigenes Team von Fachleuten einstellen. Open-Source-LMS eignen sich für fortgeschrittene Benutzer, die ein Maximum an Flexibilität und Freiheit bei der Nutzung eines LMS-Systems wünschen.

Die Auswahl einer geeigneten LMS-Plattform: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Es ist also an der Zeit, mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung zu beginnen, die Ihnen helfen wird, die richtige LMS-Plattform auszuwählen.

Schritt #1: Legen Sie Ihre grundlegenden Anforderungen im Detail dar und halten Sie sie fest

Der erste Schritt auf dem Weg zu einem idealen LMS besteht darin, Ihre Zielgruppe zu bestimmen, d.h. die Personen, die Sie unterrichten wollen. Wenn Sie beispielweise ein großes Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern sind, wird eine einfache Lösung für kleine Gruppen wahrscheinlich nicht zu Ihnen passen. Um zu verstehen, welches LMS Sie benötigen, sollten Sie Ihre grundlegende Schulungsanforderungen festlegen:

  • Alter des Publikums: Dieses Kriterium beeinflusst Ihre endgültige Wahl einer Plattform sehr stark. Wenn beispielsweise die meisten Mitarbeiter Ihres Unternehmens der Generation X angehören, ist die ideale Lösung eine Plattform mit einem Minimum an Funktionen und einem einfachen Design für eine schnelle Einarbeitung. Andernfalls sollten Sie sich an komplexere Systeme mit einem breiten Funktionsumfang halten, die es Ihnen ermöglichen, Online-Lernideen zu verwirklichen. Das beste Beispiel für die Priorisierung des Alters ist Gamma Project, das eLearning-Gamification-System für angewandte Materialien. Dieses Unternehmen ist führend bei Lösungen im Bereich der Werkstofftechnik. Gamma Project hat die Open edX-Schnittstelle für Mitarbeiter über 50 angepasst, da diese Altersgruppe in diesem Unternehmen überwiegt.
  • Größe des Publikums: Die Anzahl der Personen, die Sie schulen wollen, trägt ebenfalls zu Ihrer Wahl bei. Wenn beispielweise die erwartet Zielgruppe recht groß ist und die Personalfluktuation ebenfalls hoch ist, sollten Sie über ein Unternehmens-LMS nachdenken, das eine Massenanmeldung von Teilnehmern in einen Kurs ermöglicht. Darüber hinaus kann sich die Anzahl der Teilnehmer auf die monatlichen Kosten eines LMS auswirken.
  • Tools für das zielgruppenorientierte Lernen: Bei der Auswahl eines LMS zur Einrichtung eines Lernprozesses sollten Sie die Geräte der Zielgruppe für die Schulung berücksichtigen. Sie haben zum Beispiel analysiert, dass 80% Ihrer Lernenden iPads zum Lernen verwenden. In solchen Fällen ist es wichtig, die mobilen Funktionen der verschiedenen LMS genau zu prüfen, um eine Plattform zu wählen, die perfekt auf mobilen Geräten funktioniert und einen nahtlosen Lernprozess ermöglicht.

Schritt #: Definieren Sie die technischen Anforderungen an das zukünftige LMS

Der nächste Schritt besteht darin, eine Liste der technischen Anforderungen an eine Plattform zu erstellen. Sie sollten diesen Prozess verantwortungsvoll angehen, da diese Anforderungen Ihre wichtigsten Tools für die Erstellung eines Schulungsprozesses sind.

  • Unterstützte Inhaltstypen: Um zu verstehen, welche Art von Inhalten Sie benötigen, sollten Sie Ihren Schulungskurs kennen und ihn sich in Ihrem Kopf vorstellen. Schreiben Sie alle Arten von Inhalten auf, die benötigt werden, um Ihre Idee und Ihr Material so klar wie möglich zu vermitteln. Diese Liste wird Ihnen bei der Suche nach einem zukünftigen LMS helfen. Achten Sie auch darauf, wie diese Inhalte zu einem LMS-System hinzugefügt werden. Sie sollten sich für Systeme entscheiden, die über integrierte Tools zur Erstellung von Kursen verfügen. Nehmen wir zum Beispiel an, Ihre Schulung erfordert eine Vielzahl unterschiedlicher Bewertungen und Tests. In diesem Fall sollten Sie sich Open edX LMS genauer ansehen, da diese Plattform mehr als zwanzig Arten von Bewertungen unterstützt, von Standardtests bis hin zu Tests mit mehreren Antwortmöglichkeiten.
  • Bereitstellung von Lerninhalten: Es gibt insgesamt drei Arten: 1) synchron (die Interaktion zwischen Lernenden und Lehrenden erfolgt in Echtzeit, und jede Aufgabe hat eine klare Deadline), 2) asynchron (die Interaktion erfolgt mit einer Verzögerung durch verschiedene Chats und E-Mails, und die Aufgaben haben keine klaren Deadlines) und 3) hybrid (eine Kombination der beiden vorherigen Methoden).

Wenn Ihr Kurs über klassische Literatur zum Beispiel eine lebhafte Diskussion über verschiedene Themen aus den Werken erfordert, können Sie nicht auf Videokonferenzen verzichten, die Teil des synchronen Lernens sind. Natürlich unterstützen nicht alle LMS diese Funktion von Haus aus, aber die Videokonferenz von Сanvas LMS ist ein hervorragendes Beispiel für ihre Implementierung.

  • Berichtswesen und Benotungssystem: Achten Sie auf die verschiedenen Methoden der Wissensbewertung und erstellen Sie eine Liste der vorhandenen Methoden. Legen Sie außerdem die Anforderungen an die Funktionalität und Flexibilität eines Berichtssystems fest. TalentLMS bietet zum Beispiel ein recht detailliertes Berichtswesen über den Durchlauf der Prüfungen, das die Ergebnisse aller Teilnehmer, den Prozentsatz der bestandenen Prüfungen und andere analytische Daten anzeigt, die für die Analyse des Schulungserfolgs nützlich sind.
  • Verschiedene Anmeldeoptionen: Dieser Punkt hängt von der Größe Ihrer Teilnehmerzahl ab. Wenn Sie z. B. einen großen Zustrom von Kursteilnehmern erwarten, sollten Sie ein LMS-System wählen, das die Möglichkeit bietet, eine große Anzahl von Kursteilnehmern mit einer CSV-Datei hinzuzufügen (zusätzlich zur Standardeinschreibung). Diese Funktion ist in Docebo LMS vorhanden.

Schritt #3: Erstellen Sie eine Liste von Nice-To-Have-Funktionen

Sobald das Grundgerüst der Hauptfunktionen klar ist, lohnt es sich, über zusätzliche Funktionen nachzudenken, die Ihre Lernmöglichkeiten erweitern und die Sie gerne in dem LMS Ihrer Wahl sehen würden. In der Regel sieht die Liste der weiteren Funktionen wie folgt aus:

  • Social Learning: Diese Funktion ist eine zusätzliche Möglichkeit, einen Lernprozess zu organisieren, der mit verschiedenen Gruppendiskussionen, Aufgaben usw. verbunden ist. Paradiso verfügt zum Beispiel über eingebaute Diskussionsforen, Einzelgespräche mit Experten und Gruppenchats, um verschiedene Themen zu diskutieren. All diese Funktionen sind Teil des sozialen Lernens.
  • Mobile Learning: Um die Zielgruppe zu erweitern und ein reibungsloses Lernen zu ermöglichen, muss die zukünftige LMS-Plattform mobile Geräte unterstützen. Das bekannte LMS Moodle beispielsweise verfügt über eine mobile Anwendung für iOS und Android, die den Lernenden den Zugang zu Online-Kursen ermöglicht.
  • Kurse um Verkauf anbieten: Diese Funktion ist optional, aber Sie können nicht darauf verzichten, wenn Sie Ihre Kurse zu Geld machen wollen. Ein hervorragendes Beispiel für diese Funktion ist Absorb LMS, das es Kursanbietern ermöglicht, Kurse und Tools zur Erstellung von Kursen zu verkaufen. Die Plattform verfügt über die notwendigen Funktionen wie einen Warenkorb, eine große Auswahl an Zahlungsgateways, Rabatte und andere Funktionen, die es den Anbietern ermöglichen, ihre Kurse schneller zu verkaufen.
  • Zertifizierungen und Auszeichnungen: Verleihen Sie Ihren Kursen mehr Einzigartigkeit, indem Sie ein Abschlusszertifikat ausstellen, das die Teilnehmer ihrem Portfolio beifügen können. TalentLMS verfügt über eine eingebaute Funktionalität, die es Lehrenden ermöglicht, Zertifikate für Kurse zu gestalten. Zum Beispiel können Lehrende das Aussehen, den Text eines Zertifikats, das Ablaufdatum des Zertifikats und vieles mehr anpassen.

Schritt #4: Wählen Sie Ihr LMS

Der entscheidende Schritt: Jetzt ist es an der Zeit, ein LMS auszuwählen, das Ihren Anforderungen entspricht.

Vergleichen wir proprietäre LMS und Open-Source-LMS anhand verschiedener Kriterien.

Die Kosten

Bei der Wahl eines LMS zur Erstellung von Online-Kuren oder eines ganzen Schulungssystems bereitet vielen der Preis Sorgen. Und in dieser Hinsicht haben proprietäre LMS und Open-Source-LMS einige Unterschiede, die Ihre Wahl erheblich beeinflussen können.

Proprietäre LMS sind vollständig kostenpflichtige Lösungen und werden über verschiedene Zahlungsmodelle vertrieben:

  • Pay-per-Learner: Der Name spricht für sich selbst. Sie zahlen einen festen Preis für eine bestimmte Anzahl von Lernenden. TalentLMS verlangt zum Beispiel 59 Dollar pro Monat, wenn Ihre Gruppe bis zu vierzig Lernende hat.
  • Pay-per-Active User: Sie zahlen für aktive Teilnehmer, die ein LMS während eines Abrechnungszeitraums nutzen. Bei iSpring Learn LMS werden Ihnen beispielsweise $3 pro Benutzer und Monat berechnet, wenn bis zu 300 Personen ein LMS nutzen.
  • Lizenzgebühr oder Abonnement: Sie zahlen einen festen Betrag pro Monat für die Möglichkeit, ein LMS zu nutzen. Oft können Sie zwischen verschiedenen Tarifplänen wählen, die unterschiedliche Funktionen beinhalten können (mehr Funktionen – teurerer Plan). Der Business-Tarif von Teachable LMS kostet Sie beispielsweise 249 Dollar pro Monat.

Open-Source-LMS sind in der Regel völlig kostenlos und erfordern keinen Kauf. Die einzigen Kosten, die anfallen, sind die Kosten für die Implementierung des LMS und die Hardware, auf der es basieren wird. Ein hervorragendes Beispiel für ein solches LMS ist Open edX, das von der Harvard University entwickelt wurde und völlig kostenlos angeboten wird.

Zeit und Arbeitsaufwand für die Implementierung

Die Komplexität und Geschwindigkeit der Implementierung hängt auch von der Art des von Ihnen gewählten LMS ab. Proprietäre LMS sind oft einfacher in einem Bildungsprozess zu implementieren, da alle Arbeiten für Sie von einem LMS-Anbieter erledigt werden. Paradiso LMS zum Beispiel bietet seine Implementierungsdienste an und hilft bei der Implementierung der Plattform von der Planung bis zum Live-Start.

Ein Open-Source-LMS ist nicht so einfach wie ein proprietäres. Sie benötigen technisches Wissen, um es zu implementieren. Wenn Sie nicht so technisch versiert sind , müssen Sie ein spezielles Team von Spezielisten anstellen, um Ihnen bei der Implementierung des Open-Source LMS Ihrer Wahl zu helfen. Sie können sich zum Beispiel an offizielle Open edX-partner wenden, wie Raccoon Gang, Abstract Technology, Arbisoft und andere. Diese Anbieter bieten offizielle Dienstleistungen für die Arbeit mit der Plattform an. Sie können Ihnen helfen, die Plattform in Ihre Bildungsprozesse zu implementieren und benutzerdefinierte Funktionen hinzuzufügen, um Ihre eLearning-Anforderungen zu erfüllen.

Kundensupport

Auch der Kundensupport ist einer der Unterschiede zwischen Open-Source- und proprietären LMS-Systemen. Da Sie für proprietäre Systeme einen bestimmten Preis zahlen. wird es schwierig sein, einen guten Benutzersupport anzubieten. Docebo LMS verfügt beispielweise über ein eigenes Hilfezentrum, dass alles Informationen und verschiedene Anleitungen zur Lösung von Problemen im Zusammenhang mit der Plattform enthält. Darüber hinaus bietet Docebo die Möglichkeit, einen Berater zu kontaktieren, wenn ein Nutzer in der Datenbank keine Antworten auf seine Fragen gefunden hat.

Open-Source bietet ebenfalls einen guten Support, die jedoch in einem etwas anderen Format gestaltet ist. Auf der offiziellen Websites eines LMS erhalten Sie höchstens Hilfe in Form von FAQs oder einer ausführlichen Dokumentation für ein LMS-System. Moodle LMS ist ein hervorragendes Beispiel für diesen Ansatz. Darüber hinaus kann Hilfe bei der Lösung von Problemen in verschiedenen Foren gefunden werden, in denen die Benutzer Diskussionen führen und sich gegenseitig helfen können. Oped edX hat zum Beispiel ein offizielles Website-Formular für Benutzer, das in mehrere Themen unterteilt ist.

Anpassungen

Die Systemanpassung ist eine sehr nützliche Funktion jedes LMS-Systems, da sie es ermöglicht, das System an die sich ändernden Anforderungen des Online-Lernens anzupassen. Dabei steht die einfache Anpassbarkeit oft im Vordergrund. Die meisten proprietären Systeme lassen sich nur sehr begrenzt anpassen und die Hersteller bieten nicht mehr als die eingebauten Möglichkeiten zur Anpassung des Systems. Bei TalentLMS beispielsweise bietet der Hersteller nur eine begrenzte Anpassung an, indem er Themen und einige Oberflächenelemente mit CSS und JavaScript modifiziert.

Bei Open-Source-LMS-Systemen handelt es sich hingegen um unglaublich flexible Lösungen, die so lange verändert und angepasst werden können, wie es die Systemarchitektur zulässt. So kann Open edX beispielsweise benutzerdefinierte Funktionen wie zusätzliche Gamification-Methoden und Integrationen von Drittanbietern (Google Analytics, eCommerce-Integrationen und vieles mehr) hinzufügen und die Benutzeroberfläche an Ihre Bedürfnisse anpassen.

Zusammenfassung

In diesem Artikel haben ich alle notwendigen Schritte zusammengefasst, die Sie bei der Auswahl eines geeigneten LMS berücksichtigen sollten. Darüber hinaus bietet er einen Vergleich der beiden beliebtesten LMS-Typen anhand verschiedener Kriterien. Wenn Sie tiefer in das Thema eintauchen möchten, sollten Sie mehrere proprietäre (Litmos, LearnUpon, TalentLMS) und Open-Source-LMS-Systeme (Sakai, Open edX, Moodle) genauer untersuchen.



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Wie Sie die richtige LMS-Plattform auswählen: Der ultimative Leitfaden 2

Ein Lern Management System (LMS) ist eine Softwareanwendung für die Verwaltung, Bereitstellung, Verfolgung und Berichterstattung von Online-eLearning-Programmen.

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