Tipps zur Kompetenzentwicklung: So steigern Sie den ROI beim Onboarding und senken die Lernkurve

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23
Sep

Tipps zur Kompetenzentwicklung: So steigern Sie den ROI beim Onboarding und senken die Lernkurve

Es gibt viele Dinge, die Sie tun können, um Ihren ROI beim Onboarding zu erhöhen. Allerdings werden diese Dinge schnell vernachlässigt, wenn Sie einen entscheidenden Faktor außer Acht lassen: die Lernkurve Ihrer neuen Mitarbeiter.

Tipps zur Kompetenzentwicklung: So steigern Sie den ROI beim Onboarding und senken die Lernkurve
Tipps zur Kompetenzentwicklung: So steigern Sie den ROI beim Onboarding und senken die Lernkurve

Mit diesen Tipps steigern Sie den ROI beim Onboarding

Als Lernkurve bezeichnet man die Geschwindigkeit, mit der sich Mitarbeiter in ihren neuen Job einarbeiten. Allzu oft konzentrieren sich Arbeitgeber ausschließlich darauf, wie neue Fähigkeiten vermittelt werden sollen – und vergessen dabei völlig, wie der Mitarbeiter diese Fähigkeiten überhaupt erlernen kann.

Was verursacht eine steile Lernkurve?

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum Ihre neuen Mitarbeiter eine steile Lernkurve durchlaufen können:

  • Die neue Arbeitsumgebung unterscheidet sich möglicherweise drastisch von der bisherigen. Die Arbeitsumgebung ist ein wichtiger Faktor beim Lernen – deshalb lernen wir am besten, wenn wir uns in einer Umgebung befinden, die uns fördert, motiviert und vertraut ist.
  • Das Onboarding kann stressig oder nervenaufreibend sein. Angst hat einen großen Einfluss auf das Lernen; sie kann zu einem Tunnelblick, Desorganisation und Gedächtnisproblemen führen.
  • Möglicherweise herrscht Unklarheit über die Erwartungen an die Arbeit. Die Mitarbeiter brauchen eine klare Vorstellung davon, was sie tun sollen und wie sie es tun sollen. Ohne diese Klarheit sind sie gezwungen, viel Zeit damit zu verbringen, zu spekulieren und Vermutungen anzustellen.
  • Es könnte an Unterstützung durch Vorgesetzte und Kollegen mangeln. Neue Mitarbeiter brauchen Betreuung und Feedback, um sich schnell in ihre neue Aufgabe einzuarbeiten. Wenn sie diese nicht erhalten, werden sie nur schwer Fortschritte machen können.

All diese Faktoren wirken sich natürlich negativ auf den ROI aus. Eine steilere Lernkurve bedeutet, dass die Mitarbeiter länger brauchen, bis sie produktiv sind, was das Unternehmen in der Zwischenzeit viel Geld kostet.

Tipps um die Lernkurve zu senken

Was können Sie also tun, um die Lernkurve für Ihre neuen Mitarbeiter zu senken? Hier sind 4 Tipps, mit denen Sie die Lernkurve senken können.

1. Stellen Sie die geeigneten Mitarbeiter ein

Das scheint selbstverständlich zu sein – wozu gibt es schließlich Vorstellungsgespräche? Sie werden jedoch überrascht sein, wie oft Arbeitgeber den Fehler machen, Mitarbeiter einzustellen, die nicht für die Stelle geeignet sind.

Anstatt sich vor allem auf die Hard Skills zu konzentrieren, ist es wichtig, sich über die Soft Skills und das Leistungsverhalten Gedanken zu machen, die gute Mitarbeiter von sehr guten unterscheidet. Zum Beispiel:

  • Sind sie verlässlich und zuverlässig?
  • Zeigen sie Initiative? Können sie über den Tellerrand schauen?
  • Sind sie kommunikativ?
  • Haben sie eine zielstrebige Einstellung?

Stellen Sie Fragen, die Ihnen helfen, diese Eigenschaften während des Vorstellungsgesprächs zu beurteilen. Stellen Sie Mitarbeiter ein, die nicht nur in der Lage sind, ihre Aufgaben zu erfüllen, sondern sich auch in die Unternehmenskultur einfügen, als wären sie schon immer Teil des Unternehmens gewesen.

2. Bieten Sie die richtige Schulung an

Wie wir bereits in einem anderen Blog erwähnt haben, kommt es auf den Kontext an – und den müssen Ihre Schulungen widerspiegeln.

Erstellen Sie ein Schulungsprogramm, das auf die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter zugeschnitten ist. Sorgen Sie für eine Mischung aus Online- und Offline-Schulungen und ergänzen Sie diese mit regelmäßigem Feedback und Unterstützung durch Ihre Führungskräfte.

3. Sorgen Sie für den passenden Support

Sie können den besten und effektivsten eLearning-Kurs anbieten, aber wenn Sie Ihre Mitarbeiter nicht beim Lernen unterstützen, nützt Ihnen das alles nichts.

Sorgen Sie also dafür, dass Sie eine Unternehmenskultur fördern, in der die Mitarbeiter bereit und in der Lage sind, neuen Mitarbeitern zu helfen. Dies kann in Form von Mentorenprogrammen, gemeinsamen Mittagessen oder geselligen Veranstaltungen oder auch nur durch ein Gespräch bei einem Kaffee geschehen.

Lassen Sie neue Mitarbeiter wissen, dass ihr Feedback während des gesamten Onboarding-Prozesses und darüber hinaus willkommen ist.

4. Wählen Sie die richtige Herangehensweise

Zu guter Letzt sollten Sie bei der Entwicklung von Fähigkeiten darauf achten, dass Sie wissen, was funktioniert und was nicht. Ein Beispiel: Studien zeigen, dass 40 % des neuen Wissens nach nur 25 Minuten verloren gehen, wenn keine Wiederholungen in das eLearning integriert werden. Nach einem einzigen Tag sind es 70 %, nach einer Woche 75 %.

Sie wissen also, dass zur Senkung der Lernkurve wiederholtes Lernen erforderlich ist. Hier kommt das Microlearning ins Spiel: Es ist die perfekte Möglichkeit, den Mitarbeitern kleine Informationshäppchen anzubieten, die sie sich merken können. Bevor Sie Ihren Onboarding-Prozess planen, sollten Sie sich die nötige Zeit nehmen, um diese Art von Lernstrategien zu recherchieren und herauszufinden, wie sie in Ihrem Unternehmen angewendet werden können.

Achten Sie außerdem darauf, dass Sie ein Storyboard in Ihren eLearning-Entwicklungsprozess einbeziehen. Ein Storyboard dient als Blaupause für eLearning-Kurse und hilft dabei, vor der eigentlichen Erstellung festzulegen, wie das Material in den Kurs integriert werden soll. Es sorgt auch dafür, dass Wiederholungen und Testabschnitte sorgfältig geplant werden, bevor sie in den Kurs eingebaut werden.

Zusammenfassung

Allzu oft vergessen Manager, dass neue Mitarbeiter nicht unbedingt außerhalb des Unternehmens gesucht werden müssen – der beste Ort, um neue Spitzenkräfte zu finden, ist oft direkt vor der eigenen Nase.

Die interne Schulungen und Weiterbildungen können eine gute Möglichkeit sein, die Lernkurve für neue Mitarbeiter zu senken, da sie bereits mit der Unternehmenskultur und den Abläufen vertraut sind. Außerdem können Manager so künftige Führungskräfte aus den eigenen Reihen heranziehen.

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten für die interne Schulung und Weiterbildung.

  • Shadowing

Neue Mitarbeiter können erfahrenen Mitarbeitern über die Schulter schauen, um zu lernen, wie man die Arbeit richtig macht. Dies ist eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick über die verschiedenen Aufgaben zu verschaffen, die mit dem Job verbunden sind.

  • Job-Rotation

Dabei erhalten die Mitarbeiter die Möglichkeit, verschiedene Aufgaben innerhalb des Unternehmens auszuprobieren, um herauszufinden, welche Bereiche sie am meisten interessieren und auf welche sie sich später spezialisieren möchten.

  • Schulungsprogramme

Interne Schulungsprogramme können in verschiedenen Formaten angeboten werden, z. B. online, offline oder als Kombination. Sie können auch auf verschiedene Erfahrungsniveaus zugeschnitten werden, von Anfängern bis zu Fortgeschrittenen.

  • Mentoring-Programme

Im Rahmen von Mentorenprogrammen werden neue Mitarbeiter mit erfahrenen Mitarbeitern zusammengebracht, so dass der neue Mitarbeiter Zugang zu unschätzbarer persönlicher Beratung und Unterstützung erhält.

Der beste Weg, die Lernkurve neuer Mitarbeiter zu senken, besteht darin, die Kompetenzentwicklung ganzheitlich zu betrachten. Wenn Sie entsprechende Schulungen, effektive Unterstützung und ein positives Onboarding-Erlebnis bieten, sind Sie auf dem besten Weg, Ihren ROI zu steigern und die Lernkurve zu senken.


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