Die besten LMS-Lösungen von 2021

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26
Feb

Die besten LMS-Lösungen von 2021

Die Lernsoftwareentwicklung hatte das Glück, eine der wenigen Branchen zu sein, die von den Ereignissen des Jahres 2020 profitierten.

Die besten LMS-Lösungen von 2021
Die besten LMS-Lösungen von 2021

Die besten LMS Lösungen

Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Online-Lernen ersetzt die Vollzeitform des Wissenserwerbs. Öffentliche Universitäten und Berufsschulen nutzen gleichermaßen Learning Management System (LMS)-Software, um im Ferunterricht weiterhin leistungsfähig zu bleiben. Und trotz aller Kritik ist dieser Trend unaufhaltsam.

Schauen wir uns an, wie die heutige eLearningSoftware hergestellt wird und was der Adrenalinstoß des letzten Jahres für EdTech gebracht hat.

Die besten LMS-Lösungen von 2021
Die besten LMS-Lösungen von 2021

Was ist ein LMS?

Das Learning Management System (LMS) ist eine Softwareanwendung zur Verwaltung von Fernlernkursen.

Unternehmen verwenden entweder vorgefertigte LMS-Lösungen, die sie nach ihren Vorstellungen einrichten, oder sie kaufen maßgeschneiderte Lösungen. Alle LMS können in 3 Kategorien eingeteilt werden:

  • Fernunterricht in Unternehmen (dies ist der am schnellsten wachsende Bereich).
  • Fernunterricht im System der höheren und sekundären Bildung.
  • Fernunterricht in staatlichen und lokalen Behörden.

Aktuelle LMS-Lösungen

Der LMS-Markt bietet eine Reihe von Open-Source und Cloud-basierten LMS. Welchen Typ soll man wählen? Das hängt von den Zielen, dem Umfang und dem Budget ab.

Open Source-Lösungen sind gut für kleine Unternehmen und Schulen geeignet, da sie mit geringen oder gar keinen Kosten verbunden sind und sich leicht anpassen lasse. Allerdings sollte man mit allen Problemen rechnen, die mit Open Source-Software verbunden sind, wie z.B. schwächere Sicherheit und eingeschränkte Funktionalität. Diese Tools werden auf dem Server installiert und überlassen die gesamte Wartung, Daten und Updates dem Endanwender. Moodle, Chamilo, Open edX, Totara Learn und Canvas sind die bekanntesten LMS-Apps dieser Art.

Ein Cloud-basiertes LMS wird auf dem Server des Anbieters gehostet, der Datensicherheit und Wartung garantiert. Es ist mit höheren Kosten verbunden, bietet aber einen größeren Funktionsumfang, der den Anwendern das Leben sehr erleichtert.

In der Regel sehen Cloud-basierte Lösungen vom Design her besser aus eignen sich gut für Unternehmen, die das Wissen über mehrere Standorte verteilen wollen. Der Online-Support der Anbieter kümmert sich um alle technischen Fragen. Dacebo, Adobe Captivate Prime, TalentLMS, LearningPool, Skillcast LMS und Mindflash sind einige der beliebtesten Cloud-basierten LMS.

Worauf Sie bei LMS-Software achten sollten

Eine gute Lernmanagement-Software muss mindestens 5 Dinge können:

1. Kurse erstellen

Das absolute Minimum ist das Erstellen und Bearbeiten von Kursen und das Trennen von Klassen, Tests und Prüfungen. Zeitbegrenzung, Kursüberwachung und Sharing-Funktionalität sind ebenfalls ein Muss.

2. Benutzer in Klassen organisieren

Um den Stoff auf verschiedener Klassen oder Unternehmensabteilungen zu verteilen, muss ein LMS in der Lage sein, Gruppen zu erstellen und zu bearbeiten, Schüler, Lernforen und die Inhalte zu verwalten.

3. Den Prozess und Papierkram managen

Ein LMS muss in der Lage sein, Daten zu analysieren und zu erfassen, Dokumentationen zu verwalten, Zahlungen zu verarbeiten, falls der Kurs bezahlt wird, Benachrichtigungen und Erinnerungen zu versenden usw.

4. Branding und Design

Hinter einem Kurs steht immer ein Unternehmen oder eine Schule. Das bedeutet, dass die Benutzer die Möglichkeit haben sollten, ihr Logo hinzuzufügen, mit Farben, Schriftarten, Hintergründen und Bildern zu experimentieren und ihre URLs anzupassen.

5. UX-Management bereitstellen

Jeder Lehrer wird Ihnen sagen, dass die Beteiligung der Schüler die halbe Miete ist. Ein LMS kann den Lernprozess mit Gamification, Schulungssimulationen und speziellen Funktionen für gemeinsame Aufgabenstellungen aufpeppen.

Zusammenarbeit mit anderen nützlichen Learning Tools

Integrationen sind für jedes Learning Management System von entscheidender Bedeutung, denn je mehr Tools mit dem System zusammenarbeiten, desto umfangreicher ist die Benutzererfahrung, die es bietet.

Hier sind die wichtigsten Integrationsmöglichkeiten:

  • LMS + CMS: Ein Content Management System hilft bei der Erstellung, Bearbeitung, Speicherung und Suche von Inhalten.
  • LMS + Videokonferenzsoftware: Skype, Zoom oder Google Meet, die in das LMS integriert sind, ermöglichen einfache Videokonferenzen.
  • LMS + HRIS: Mit einem integrierten HRIS kann das LMS Änderungen im Personalwesen verfolgen und die Lernprozesse entsprechend umgestalten. Wenn beispielweise ein Mitarbeiter befördert wird, aktualisiert das System automatisch seine Berechtigungen und Zeitpläne. Darüber hinaus verfolgt es den Lernfortschritt und die erreichten Fähigkeiten.
  • LMS + CRM: In Verbindung mit einem Customer-Relationship-Management-System kann ein LMS Vertriebsteams direkt über die CRM-Oberfläche unterrichten.

LMS-Entwicklungsstandards

In der Regel erstellen Entwickler Kurse für Fernlernsysteme unter Einhaltung der folgenden Standards:

  • AICC
  • SCORM
  • IMS
  • xAPI (Tin Can)

AICC

AICC ist der erste eLearning-Standard überhaupt. Er steht für Aviation Industry Computer-Based Training Committee. Wie der Name schon vermuten lässt, wurde AICC für Kurse in der Luftfahrt geschaffen, aber lassen Sie isch nicht von dem Titel täuschen, heutzutage ist der Einsatzbereich fast grenzenlos.

Aufgrund seiner langen Geschichte wurde AICC von vielen Lernsystemen unterstützt und ist daher auch heute noch gefragt. Dieser Standard konzentriert sich auf die Formalisierung des Zusammenspiels von LMS und Systemen zur Erstellung von Schulungsmodulen. Dies ermöglicht die zukünftige Nutzung einer großen Anzahl von Schulungskursen, einschließlich solcher, die für andere Standards erstellt wurden.

Die Sets der technischen Standards der AICC für Online-Kurse werden AGRs genannt. Die zwei gefragtesten sind:

  • AGR-006: regelt alle computerbasierten Schulungen.
  • AGR-010: bezieht sich auf ausschließlich webbasierte Lernkurse.

Vorteile:

  • Die Möglichkeit, Bildungsinhalte und LMS auf verschiedenen Servern zu speichern, was es sicherer macht als einige der neueren Konkurrenzmodelle.

Nachteile:

  • Etwas veraltete und daher komplizierte Datenstruktur. Als Pionier und Vorreiter verwendet AICC HTTP-Nachrichten, was die Implementierung etwas umständlicher macht. AICC wird zwar nicht mehr aktualisiert, aber es gibt es schon so lange, dass viele Unternehmen es immer noch um der alten Zeiten willen verwenden. Aus diesem Grund können die meisten Plattformen immer noch AICC-konforme Inhalte akzeptieren.

SCORM

Dieser Standard wurde von der Advanced Distributed Learning Intiative (ADL) eingeführt, einem US-amerikanischen Programm, das von der Regierung unterstützt wird. Sein Ziel ist es, schnelle EdTEch-Lösungen zu liefern und die Kosten so gering wie möglich zu halten.

SCORM erlaubt es, die Kompatibilität von Komponenten und die Möglichkeit ihrer Wiederverwendung sicherzustellen. Das Schulungsmaterial wird in separaten kleinen Blöcken geliefert, die in verschieden Schulungskurse eingebunden und wiederverwendet werden können. Um die Lerninhalte und das LMS miteinander “sprechen” zu lassen, verwendet SCORM die JavaScript API.

SCORM besteht aus 3 Komponenten: Inhaltspakete, Laufzeit und Ablauplanung; verpackt die Kurse in eine in sich geschlossene ZIP-Datei, startet die Kurse in einem Webbroweser und navigiert die Schüler duch den Kurs.

Vorteile:

  • SCORM-basierte Apps sind sehr benutzerfreundlich. Man muss kein Programmier Ninja sein, um Inhalte zu erstellen und Kurse zu verwalten. Das System ist effizient in Bezug auf die Aufzeichnung, wie oft ein Kurs absolviert wurde, die Anzahl der Einträge pro Schüler, die Bewertung der Kursabschlüsse und die Zeit.
  • SCORM-kompatible Tools sind die zugänglichsten von allen – über 60% der Unternehmen entscheiden sich für diesen Standard.

Nachteile:

  • Lerninhalte und das LMS müssen auf demselben Server gespeichert werden, was die Sicherheit beeinträchtigt.
  • Es funktioniert nicht im Offline-Modus und sieht auf mobilen Geräten nicht sehr schön aus, da es Flash-basierte Inhalte verwendet.

WCAG

WCAG, was für Web Content Accessibility Guidelines steht, ist eine Reihe von technischen Richtlinien, die vom World Wide Web Consortium entwickelt wurden. Die Idee dahinter ist, Webinhalte für Menschen mit Behinderungen besser zugänglich zu machen.

Nach den WCAG-Standards sollten die Inhalte so sein:

  • Anschaulich: Benutzer sollten Inhalte leicht sehen und hören können. Daher müssen nicht-textuelle Inhalte eine textuelle Alternative (z.B. müssen Multimedia-Dateien gekennzeichnet sein). Es sollte auch möglich sein, Web-Inhalte auf verscheiden Arten zu präsentieren, einschließlich unterstützender Technologien.
  • Bedienbar: Benutzer sollten leicht navigieren und Inhalte finden können. Sie müssen in der Lage sein, alle Funktionen über die Tastatur zu steuern und sich mehr Zeit zum Lernen und Wahrnehmen der Inhalte zu nehmen. Außerdem stellt der Standard sicher, dass die Inhalte nicht zu intensiv sind, um epileptische Anfälle oder andere körperliche Reaktionen auszulösen.
  • Übersichtlich: Der Inhalt sollte lesbar, verständlich und vorhersehbar sein. Benutzter sollten in der Lage sein, Fehler zu vermeiden und zu korrigieren.
  • Verlässliche: Die Kompatibilität mit kundenspezifischen Geräten sollte gewährleistet sein.

xAPI (Tin Can)

Tin Can ist der jüngste und aktuellste sowie am besten ausgebaute Satz von LMS-Richtlinien. Es definiert neu, wie einige Lernerfahrungen nachverfolgt werden, und diese Standards haben eine große Zukunft vor sich.

In xAPI werden die Informationen in Form einer Frage verarbeitet: “Wer (Subjekt) hat (Verb) was (Objekt) getan?”

  • Thomas hat Lektion 1 abgeschlossen.
  • Anna hat sich einen Podcast angehört.
  • Paul hat sich ein Buch ausgeliehen.

Vorteile:

  • xAPI gewinnt jetzt an Fahrt, weil es frischer, einfache und flexibler als andere LMS ist. Es hilft auch, die Vorteile des mobilen Lernens zu nutzen; das System kann im Offline-Modus arbeiten und mobile Tools wie Kamera, Kompass usw. nutzen.
  • Es gibt eine Menge weiterer Ergebnisse, die es verfolgen kann. Angenommen, der Anwender möchte einen anspruchsvollen Kurs erstellen, der Gamification, Blended Learning und andere komplexe Szenarien beinhaltet. In diesem Fall kann die xAPI auch diese Art von Daten aufzeichnen. So ist es für den Betreiber einfacher, Kurse zu analysieren und zu verbessern.
  • Erhöhte Sicherheit.
  • Es wird kein Internet-Browser benötigt.

Nachteile:

xAPI ist noch nicht so populär und weit verbreitet wie SCORM und AICC.

Zusammenfassung

Die Entwicklung von Lernsoftware hatte das Glück, eine der wenigen Branchen zu sein, die von den Ereignissen des Jahres 2020 profitiert haben. Heutzutage können Unternehmen aus einer Vielzahl von Standardlösungen (sowohl Open-Source als auch Cloud-basierte) wählen oder ihre eigenen Lösungen auf der Grundlage verschiedener Standards entwickeln. Es gibt keine Einheitslösung – Ihre Wahl hängt davon ab, wie komplex und vielseitig Sie sich Ihr Lernprogramm vorstellen.



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Ein Lern Management System (LMS) ist eine Softwareanwendung für die Verwaltung, Bereitstellung, Verfolgung und Berichterstattung von Online-eLearning-Programmen.

Unternehmen und Organisationen verwenden LMS, um ihren internen Mitarbeitern und Mitarbeitern Onboarding-Schulungen, Compliance-Schulungen und berufliche Weiterbildung anzubieten.

Unser Leitfaden bietet Ihnen eine wertvolle Unterstützung bei der Planung einer LMS Einführung im Unternehmen.




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