6 Tipps für die Produktion von Microlearning-Videos für Online-Schulungen

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28
Feb

6 Tipps für die Produktion von Microlearning-Videos für Online-Schulungen

Licht, Kamera, Aktion! Mithilfe von kurzen Clips kann die Leistungsfähigkeit der Lernenden verbessert und das Compliance-Risiko verringert werden. Dieser Leitfaden enthält Tipps für die Produktion von Microlearning-Videos für Online-Schulungen.

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6 Tipps für die Produktion von Microlearning-Videos

Microlearning-Videos sind kurz, knackig und einfach zu verstehen. Die Mitarbeiter sehen arbeitsbezogene Aufgaben in Aktion und lernen die gängigen Fehler kennen. Im Gegensatz zu Webinaren und Workshops sind sie für die fortlaufende Unterstützung konzipiert, um das Wissen der Mitarbeiter zu festigen oder aufzufrischen, damit sie schlechte Gewohnheiten ablegen und dauerhaft motiviert bleiben.

Wie kann man also Microlearning-Schulungsvideos erstellen, ohne die Unternehmenskasse zu plündern? Gibt es irgendwelche Anhaltspunkte, die Ihnen helfen, die Mitarbeiterbindung zu verbessern und Remote-Mitarbeiter zu motivieren? Im Folgenden finden Sie einige Tipps zur Erstellung von hochwertigen Clips für Ihr Mitarbeiterschulungsprogramm.

1. Bereits vorhandene Videoinhalte wiederverwenden

Wahrscheinlich haben Sie bereits Videos in Ihrer Bibliothek, die sich für Microlearning-Schulungen wiederverwenden lassen. Der Trick besteht darin, sie in kleinere Sitzungen aufzuteilen, so dass sie Wissen auch unterwegs vermitteln. Sie haben zum Beispiel letzten Monat ein einstündiges Webinar für Ihre Vertriebsmitarbeiter aufgezeichnet.

Bearbeiten Sie das Rohmaterial, um separate Microlearning-Demos oder Zusammenfassungen zu erstellen, und verwenden Sie für den Rest ein Rapid-Authoring-Tool. Fügen Sie Übergänge, Hintergrundgeräusche und Bilder hinzu, um das Seherlebnis zu verbessern. Achten Sie nur darauf, dass die neuen Spezialeffekte und die stimmungsvolle Musik nicht die wesentlichen Inhalte übertönen. Eine weitere Möglichkeit für die Wiederverwendung von Inhalten besteht darin, den Ton zu extrahieren und ihn mit neuem Bild- oder Filmmaterial zu kombinieren. Die Bilder und Charaktere mögen an vergangene Zeiten (und nicht mehr relevante Ziele) erinnern, aber die Aussage des Sprechers kann für die Mitarbeiter von heute immer noch von Wert sein.

2. Konzentrieren Sie sich auf ein einziges Thema oder eine Aufgabe

Die Dinge werden unübersichtlich, wenn viele verschiedene Themen und Ansätze auf einmal behandelt werden. Das Geheimnis besteht darin, Microlearning-Videos mit einer einzigen Botschaft zu produzieren. Konzentrieren Sie sich auf ein bestimmtes Ziel, eine Schwachstelle oder eine Aufgabe, damit die Mitarbeiter die Ressource im entscheidenden Moment nutzen können.

Sie können damit eine berufliche Herausforderung meistern oder eine Schwachstelle beheben, die sie gerade entdeckt haben. Beispieleweise deckt ein zweiminütiges Tutorial die Grundlagen der Kundenrückgabe ab oder zeigt, wie man die richtige Sicherheitsausrüstung für die jeweilige Aufgabe trägt. Sie können jederzeit weitere Videos zu ergänzenden Themen entwickeln, z. B. was zu tun ist, wenn der Kunde eine Beschwerde einreichen möchte, oder wie man die Sicherheitsausrüstung instand hält.

3. Fügen Sie Links zu Support-Ressourcen hinzu

Microlearning-Schulungsvideos sollten eine vollständige Lerneinheit darstellen. Das bedeutet, dass sie für sich alleine stehen können, ohne dass eine ausführliche Erklärung oder eine Reihe von zusammenhängenden Videos erforderlich ist. Dennoch sollten Sie am Ende des Videos weiterführende Links für das selbständige Lernen anbieten.

Der Mitarbeiter möchte zum Beispiel mehr über den jeweiligen Prozess erfahren oder wissen, welche Fertigkeiten erfoderlich sind. Sie klciken einfach auf die Simulations- oder Demolinks, um ein Beispiel aus der Praxis zu sehen. Auf diese Weise werden auch weniger populäre Ressourcen – Hilfsmittel, die den Mitarbeitern vielleicht nicht bekannt sind, weil sie sich immer auf ihre Videos verlassen – optimal präsentiert. Bringen Sie sie mit Ressourcenempfehlungen, die sie noch nicht in Betracht gezogen haben, aus ihrer Komfortzone heraus.

4. Fügen Sie Untertitel hinzu, um die Wissensaufnahme zu erleichtern

Denken Sie daran, dass einige Mitarbeiter besondere Lernbedürfnisse -anforderungen haben. Sie sind vielleicht schwerhörig oder müssen während des morgendlichen Arbeitswegs auf die Videothek zugreifen. Diese Mitarbeiter können sich nicht das gesamte Video anhören und benötigen daher Untertitel und/oder Untertitel, um den vollen Nutzen aus dem Video zu ziehen. Ein Vertriebsmitarbeiter kann beispielsweise nicht einfach einen Kopfhörer aufsetzen, während er auf ein Kundengespräch wartet. Die Schulung sollte diskret und bequem sein. Mit Untertiteln können sie die Informationen aufnehmen, ohne dass der Ton in einem Konferenzraum oder im Verkaufsraum zu laut ist.

5. Mobil ist ein Muss

Ein hoher Prozentsatz der Mitarbeiter greift auf Microlearning-Videos über mobile Geräte zu, da sie nicht an einen bestimmten Standort gebunden sind. Sogar Innendienstmitarbeiter müssen unter Umständen Aufgaben an verschiedenen Standorten erledigen oder sich von ihrem herkömmlichen Arbeitsbereich entfernen. Aus diesem Grund muss Ihre Videobibliothek mobilfreundlich und gut organisiert sein.

Optimieren und komprimieren Sie die Multimediadateien für schnellere Downloadzeiten. Gestalten Sie dann die gesamte Bibliotheksinfrastruktur für mobile Nutzer anwenderfreundlich. So können Ihre Mitarbeiter beispielsweise mit Hilfe von Schlüsselwörtern direkt relevante Microlearning-Schulungsvideos finden. Wenn Ihre Videos interaktiv sind, sollten Sie größere Schaltflächen oder Links einfügen, damit die Mitarbeiter durch Antippen zum gewünschten Ergebnis gelangen können.

6. Ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen Bild und Ton, um Remote-Mitarbeiter in die Schulung einzubinden

Der Grat zwischen der Informationsvermittlung und der Überforderung der Mitarbeiter ist schmal. Es gilt, ein Gleichgewicht zwischen Bild und Ton zu finden, damit die Mitarbeiter in das Thema eintauchen können, ohne überwältigt zu werden. Audio sollte das Erlebnis verbessern und für Klarheit sorgen. Vermeiden Sie jedoch Wiederholungen, damit die Mitarbeiter nicht zu viele Informationen verarbeiten müssen.

Die Infografik auf dem Bildschirm fasst zum Beispiel den gesamten Prozess oder die Kleiderordnung zusammen. Es ist nicht nötig, alle Punkte in der Grafik verbal zu erklären und den Text Wort für Wort zu wiederholen. Allerdings können Sie gezielt mit Hintergrundinformationen die Schwachstellen beseitigen, z. B. warum es überhaupt eine Kleiderordnung gibt oder wie wichtig es ist, die Arbeitsschritte zu befolgen. Die Mitarbeiter können das Video anhalten, wenn sie mehr Zeit brauchen, um die Infografik zu lesen. Strapazieren Sie also nicht ihre Denkprozesse mit unnötigen Audioeinblendungen.

Zusammenfassung

Microlearning-Videos sind kurz und knackig. Das bedeutet aber nicht, dass sie leichter zu produzieren sind. Tatsächlich kann es eine Herausforderung sein, die richtigen Informationen zu finden und alles Wesentliche in einen kurzen Clip zu packen. Nutzen Sie daher diesen Leitfaden, um Videos zu produzieren, die einen Bezug zur realen Welt herstellen und das Team zur Diskussion anregen. Außerdem sollten Sie im Vorfeld Feedback einholen, um sicherzustellen, dass Sie auf dem richtigen Weg sind. Der Schlüssel ist die richtige Prioritätensetzung. Beginnen Sie also mit Videos, die sich mit Compliance- und Kundendienst-Schwachstellen befassen, und arbeiten Sie sich dann in Ihrer Liste weiter nach unten vor.



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