Der Leitfaden für Schulungsleiter: Was Rapid eLearning ist und was nicht

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20
Mai

Der Leitfaden für Schulungsleiter: Was Rapid eLearning ist und was nicht

Was ist Rapid eLearning und wie kann es Ihrem Unternehmen nützen? Lassen Sie uns einen genaueren Blick auf die Grundlagen der Rapid-Learning-Entwicklung werfen und einige häufige Missverständnisse klären.

Der Leitfaden für Schulungsleiter: Was Rapid eLearning ist und was nicht
Der Leitfaden für Schulungsleiter: Was Rapid eLearning ist und was nicht

Was Rapid eLearning ist und was nicht

Was ist Rapid eLearning? Die Vielfalt der Definitionen und Erklärungen, die es für für diese Frage gibt, wird Sie glauben lassen, dass die Antwort im Auge des Betrachters liegt. Für die einen bedeutet es die Beschleunigung des eLearning-Design- und Entwicklungsprozesses durch die Verkürzung bestimmter Prozesse wie Storyboarding und Prototyping. Für andere bedeutet es eine schnelle Einführung von Schulungen und für wieder andere bedeutet Rapid eLearning Authoring Tools.

Was verstehen Sie unter Rapid eLearning?

A. Konvertierung von PowerPoint in eLearning mit einem Authoring Tools.

B. Schnelles Entwerfen und Entwickeln von eLearning-Kursen.

C. eLearning-Kurse sehr kostengünstig konzipieren und entwickeln.

D. Kurse mit minimalen oder gar keinem Instruktionsdesign.

Lassen Sie und herausfinden, warum es weder A, noch C, noch D ist.

Was ist Rapid eLearning?

Das Warten hat ein Ende… Lassen Sie uns herausfinden, was Rapid eLearning genau ist.

1. Schnelleres, effektiveres eLearning nach Wunsch

Diese Einsparung ermöglicht Rapid eLearning durch:

  • Befolgung der Prinzipien des Instruktionsdesigns, Verzicht auf unnötigen Schnickschnack.
  • Nutzung vorhandener Inhalte – Schulungsmaterial aus dem Klassenzimmer, ältere Kurse, Medienelemente, Audioelemente, Audioaufnahmen oder Videos.
  • Verwendung von Authoring Tools und Vorlagen.
  • Einhaltung eines flexiblen, stufenweisen Projektmanagements.

All dies macht den eLearning-Design- und Entwicklungsprozess schneller und effizienter. Abgesehen davon, dass es eine schnellere Version des benutzerdefinierten eLearnings ist, kann Rapid eLearning Ihr bester Freund sein, wenn es darauf ankommt:

  • Durchführung von Schulungen für eine große Gruppe von Mitarbeitern innerhalb strenger Fristen.
  • Übersetzungen von Schulungen in mehrere Sprachen für einheitliche, konsistente Schulungen im gesamten Unternehmen.
  • Schulungen zu Inhalten erstellen, die eine begrenzte Nutzungsdauer haben oder regelmäßig aktualisiert werden müssen.

2. Vollständig an den Unternehmenszielen ausgerichtet

Rapid eLearning-Kurse basieren auf leistungsbasierten Lernzielen, die wiederum auf die Unternehmensziele abgestimmt sind. Die Lernziele werden bereits in der Planungsphase festgelegt und von Subject Matter Experts (SMEs) überprüft, so dass die Geschäftsführer und das L&D-Team auf derselben Seite stehen. Dies vermeidet Verwirrung und Fehler im späteren Verlauf des Prozesses. Außerdem wird damit die Grundlage dafür geschaffen, wie der gesamte Kurs in Bezug auf Inhalt, Instruktionsdesign, Interaktivität und Bewertungen gestaltet wird.

3. Eine zeitsparende Option für SMEs

Die Einbindung von SMEs in das Design und die Entwicklung von eLearning ist immer eine Herausforderung, da Schulungen nicht zu ihren Hauptaufgaben gehören und es fast unmöglich ist, ihre Zeit für eine Überprüfung zu gewinnen.

Mit Rapid eLearning werden die SMEs jedoch gleich zu Beginn des Projekts einbezogen, so dass Sie alle relevanten Informationen von ihnen erhalten können. Sie können sie auch mit dem Prozess vertraut machen und vereinbaren, wo und wann sie für Überprüfungen kontaktiert werden können. Auf diese Weise können Sie ihre Zeit im voraus so einplanen, wie es ihnen passt.

Sie können auch Online-Apps für die Kursüberprüfung von Rapid-Authoring-Tools verwenden, um den SMEs Zugang zu den Storyboards, Prototypen und Kursen auf einer digitalen Plattform zu geben, damit der Überprüfungsprozess problemlos abläuft.

Was ist kein Rapid eLearning?

Nachdem wir nun mehr oder weniger wissen was Rapid eLearning ist, lassen Sie uns darauf eingehen, was es nicht ist. Denn genau hier liegt eine Menge an Verwirrung und Fehlinformationen.

1. Die Abkürzung, die Kompromisse bei der Qualität macht

Es wird allgemein angenommen, dass es unmöglich ist, alle drei Punkte zu erfüllen – kurze Fristen, Kosteneffizienz und Qualität. Da Rapid eLearning verspricht, die Zeit und die Kosten der eLearning-Entwicklung zu reduzieren, wird automatisch angenommen, dass es Kompromisse bei der Qualität in Bezug auf Interaktivität und Lernbereitschaft geben wird. Aber nichts könnte weiter von der Realität entfernt sein.

Rapid eLearning geht keine Kompromisse bei der Qualität von eLearning ein, da es auf bewährten Prinzipien des Instruktionsdesigns basiert.

Tatsächlich müssen Sie sehr sorgfältig darauf achten, dass Rapid eLearning-Kurse inhaltlich einwandfrei sind.

  • Der primäre Inhalt wird vom L&D-Team mit Hilfe von SMEs sorgfältig analysiert, um klare leistungsbasierte Lernziele festzulegen, die auf die Geschäftsziele abgestimmt sind.
  • Die Strategien für das Instruktionsdesign basieren auf dem Inhalt und der Art der Zielgruppe.
  • Es wird ein Prototyp bereitgestellt, damit die Beteiligten ein Gefühl für den Kurs bekommen und Feedback geben können.
  • Der Inhalt, das Design und die Bewertungen werden auf der Grundlage der Erwachsenenbildung festgelegt.

Außerdem sind diese sogenannten zeitsparenden “Abkürzungen” meilenweit davon entfernt wirklich etwas “abzukürzen”. Sie verkürzen den Prozess des eLearning-Designs und der eLearning-Entwicklung, indem sie die Planungs- und Designprozesse optimieren. Zum Beispiel, indem:

  • Die Einbeziehung von SMEs in die Anfangsphase und die Beschaffung von so vielen Informationen wie möglich zu Beginn, was den Spielraum für spätere Fehler reduziert.
  • Einem flexiblen Kursentwicklungsprozess folgen, bei dem die Planung, das Design und die Entwicklung zeitgleich erfolgen.
  • Verwendung von eingebauten Interaktionsmöglichkeiten und Templates in Authoring Tools, die den Zeit- und Arbeitsaufwand für die Entwicklung von Grund auf durch Kodierung und Programmierung reduzieren.

2. Monotone Kurse ohne Kreativität oder Anreiz

Ein weiteres weil verbreitetes Missverständnis über Rapid eLearning ist, dass die Kurse glorifizierte PPT-Dateien mit wenig oder gar keinen Interaktionsmöglichkeiten sind. Da ist schon was dran, dass komplexe Interaktionsmöglichkeiten beim Rapid eLearning oft vermieden wird, aber das liegt nur daran, dass komplexe Interaktionen mehr Zeit und Kosten für die Entwicklung benötigt.

Das heißt aber nicht, dass Kurse, die mit Rapid eLearning entwickelt werden, nur aus Click-Next-Folien und Videos bestehen. Das Problem ist, dass die meisten Menschen Kreativität und ein hohes Maß an Beteiligung mit komplexen Interaktionsmöglichkeiten gleichsetzen, während in Wirklichkeit die Einbindung von neuartigen Lernstrategien abhängt, für die Rapid eLearning eine Menge Möglichkeiten bietet.

Und so geht’s:

  • Verwenden Sie Szenarien, Fallbeispiele und Comics, um die Lernenden durch das Erzählen von Geschichten zu fesseln.
  • Verwenden Sie Eisbrecher zu Beginn des Kurses, um die Aufmerksamkeit der Lernenden zu wecken.
  • Personalisieren Sie Kurse, indem Sie die Lernenden auffordern, Ihren Namen zu Beginn des Kurses einzugeben und sie während des gesamten Kurses mit ihrem Namen anzusprechen und aus verschiedenen Avataren/Rollen zu wählen, die auf ihren Jobs basieren.
  • Verwenden Sie gamifizierte Bewertungen, um die Motivation der Lernenden zu erhöhen.

Zusammenfassung

Zu verstehen, was Rapid eLearning ist bzw. nicht ist, ist nicht so kompliziert, wie es klingt. Einfach ausgedrückt ist Rapid eLearning ein Ansatz, der sich ganz auf die Lernziele konzentriert (schließlich folgt der strikt den Grundsätzen des Instruktionsdesigns) und alle die überflüssigen und irrelevanten Dinge weglässt, die normalerweise das eLearning beeinträchtigen.



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LEITFADEN: EINFÜHRUNG LMS IN IHREM UNTERNEHMEN

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Ein Lern Management System (LMS) ist eine Softwareanwendung für die Verwaltung, Bereitstellung, Verfolgung und Berichterstattung von Online-eLearning-Programmen.

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