10 Dinge, die Sie beachten sollten, bevor Ihr eLearning-Kurs startet

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Mai

10 Dinge, die Sie beachten sollten, bevor Ihr eLearning-Kurs startet

Die folgenden Punkte sind wichtige Faktoren, die Entwickler von eLearning-Kursen berücksichtigen müssen, bevor sie mit ihren Kursen an den Start gehen.

10 Dinge, die Sie beachten sollten, bevor Ihr eLearning-Kurs startet
10 Dinge, die Sie beachten sollten, bevor Ihr eLearning-Kurs startet

Was zu beachten ist, bevor Sie Ihren eLearning-Kurs starten

Allzu oft sind die Entwickler von eLearning-Kursen so sehr darauf konzentriert, mit ihren Kursen loszulegen, dass sie es vernachlässigen, den Kurs vor dem Start gründlich zu überprüfen. Und selbst wenn sie einen Test durchführen, konzentrieren sie sich oft nur auf eine einzige Komponente – technische Aspekte wie Grammatik und Zeichensetzun- obwohl diese ebenfalls wichtig sind.

Das Ergebnis: Entweder wir der Kurs auf halbem Wege des Einführungsprozesses aus dem Verkehr gezogen oder es kommt zu einem peinlichen Strom von Aktualisierungen, Änderungen und Überarbeitungen. Dies schadet in der Regel dem Vertrauen der Lernenden in den Kurs und untergräbt das Vertrauen des Auftraggebers in die Fähigkeiten des Kursentwicklers.

Rundumcheck

Der beste Weg, um solche unglücklichen Resultate zu vermeiden, ist ein abschließende Check vor dem Start des Kurses. Die meisten Entwickler von Online-Kursen denken bei einem “Check” instinktiv an eine Liste von Fragen, die zu stellen sind, und an ein paar Kästchen, die anzukreuzen sind. Um einen solchen Check effektiv durchzuführen, müssen Kursentwickler den Kurs jedoch durch verschiedene Perspektiven betrachten.

Wenn der Kursentwickler die Rolle des Entwicklers verlässt und sich in die Lage anderer Beteiligter versetzt, kann er objektiver beurteilen, ob der Kurs startklar ist. Hier sind 4 entscheidende Aspekte, die Sie bei der Vorbereitung auf den Kursstart berücksichtigen sollten:

1. Die Sicht des Auftraggebers

Zusätzlich zu den typischen Bedenken hinsichtlich Genauigkeit, Lernzielen und Kursergebnissen usw. haben die Auftraggeber des Kurses (Kunde, Unternehmensleitung, Personalabteilungen) in der Regel zusätzliche Ansichten darüber, was eLearning-Kurse leisten sollten:

  1. Bedenken bezüglich Image und Branding: Stellen Sie sicher, dass der Kurs das Unternehmensimage in einem positiven Licht darstellt. Dazu gehören nicht nur Bilder von Logos, Unternehmensfarben und -slogans sowie Produkt-/Dienstleistungsgrafiken, sondern auch der Lehrplan und der Inhalt. Die Firma McDonalds’s würde nicht wollen, dass ein eLearning-Kurs ihre Marke durch Hinweise auf die schädlichen Auswirkungen von frittiertem Essen, Transfetten oder rotem Fleisch beschädigt!
  2. Konkurrenzwerbung: Stellen Sie vor dem Start sicher, dass der Kurs und sein Inhalt keine Ideologie, Produkte oder Dienstleistungen von Konkurrenten bewirbt. Ölkonzerne, die eLearning-Kurse finanzieren, würden es vorziehen, wenn Sie Nextera Energy (oder andere Hersteller von sauberer/erneuerbarer Energie) nicht als Beispiel verwenden, um die positiven Auswirkungen von “sauberem Kraftstoff” auf den Planeten hervorzuheben. Sie möchten lieber, dass sich Ihre Anwendungsfälle und Erfolgsgeschichten um ihre eigenen Bemühungen in Bezug auf Kursinhalt und -umfang drehen.

2. Die Sicht des Lernenden

Idealerweise hat ein Lerner, der sich für einen Kurs anmeldet, bestimmte Erwartungen. Abgesehen von der Tatsache, dass er etwas Neues über das jeweilige Thema lernen möchte, müssen eLearning-Entwickler sicherstellen, dass der Kurs diese speziellen Erwartungen der Lernenden erfüllt. Um eine gute Lernerfahrung zu bieten, muss ein abschließender Test vor dem Start durchgeführt werden:

  1. Navigation: Fließt alles “zusammen”, wie es die Kursnavigation suggeriert. Führen die Menüs zu den richtigen Abschnitten des Kurses? Zeigt die Brotkrümelnavigation richtig an, wo sich der Lernende innerhalb des Kurses, des Moduls, des Abschnitts und des Kapitels befinden? Funktioniert die Lesezeichenfunktion wie gewünscht? Ist das Menü logisch aufgebaut? Funktionieren alle Links im Menü richtig?
  2. Hilfe und Anleitung: Die besten Lernerfahrungen machen Lernende, die “in sich geschlossen” sind (d.h., sie haben Zugriff auf alle Informationen und Hilfestellungen, die sie benötigen, um den Kurs ohne Pause oder Unterbrechungen zu absolvieren). Um solche Unterbrechungen zu vermeiden, müssen die Entwickler in der Vorbereitung auf die Veröffentlichung sicherstellen, dass alle Anweisungen und Hilfestellungen klar unmissverständlich sind.
  3. Support: Klare und eindeutige Hilfestellungen werden wahrscheinlich nicht bei jedem Szenario der Lernerfahrung helfen. Daher ist es unerlässlich, dass die Lernenden Zugang zu einer zweiten Supportlinie in Form von zusätzlichen Hilfsmitteln haben, einschließlich FAQs, Chatbots und, falls erforderlich, von Menschen besetzte Callcenter. Die Entwickler von eLearning-Kursen müssen im Rahmen ihrer Kurscheckliste sicherstellen, dass ein solcher Support nahtlos funktioniert und dass die Support-Teams über die notwendigen Schulungen und Fähigkeiten verfügen, um Probleme der Lernenden schnell zu beheben, zu diagnostizieren und zu lösen.

3. Technische Sicht

Unabhängig davon, wer den Kurs finanziert oder wer Ihre Zielgruppe ist, müssen die Entwickler vor dem Start sicherstellen, dass der Kurs und sein Inhalt den neuesten technischen Anforderungen entsprechen:

  1. Grammatik, Zeichensetzung und Sachverhalte: Man kann es nicht oft genug betonen, aber Tippfehler, falsche Verwendung von Zeitformen, Rechtschreibfehler und sachbezogene Fehler und Lücken können dazu führen, dass sich die Lernenden nicht mehr angesprochen fühlen und die Kunden unzufrieden sind. eLearning-Entwickler sollten daher den gesamten Kurs korrekturlesen (oder einen professionellen Anbieter damit beauftragen) und den geamten Kurs von Anfang bis Ende auf seine Richtigkeit überprüfen, bevor er online geht.
  2. Fehlerhafte oder unpassende Links: Wie ärgerlich kann es für einen Lernenden sein, der mehr über ein Thema wissen möchte, auf “Erfahren Sie hier mehr über unsere Gesundheits- und Sicherheitsprotokolle…” zu klicken, nur um einen ärgerlichen “404-Seite nicht gefunden!” -Bildschirm zu erhalten. Noch schlimmer ist es, wenn man zu einer Quelle geleitet wird, die für das besprochene Thema irrelevant ist. Ein Link- und Quellencheck vor dem Start ist unerlässlich.
  3. Lehrplan-Check: Manchmal können Änderungen in letzter Minute dazu führen, dass Teile eines Kurses entfernt, geändert oder ersetzt werden, um anderen technischen Anforderungen gerecht zu werden. Dies darf jedoch nicht auf Kosten der Einhaltung des Lehrplans geschehen. Bevor Sie den Kurs online stellen, sollten Sie alle Abschnitte, Module und Übungen/Aktivitäten des Kurses durchgehen, um sicherzustellen, dass alle Aspekte des Lehrplans berücksichtigt wurden.

4. Die Sicht des Lehrers

Die Lehrer haben ein Interesse daran, dass der Kurs vor dem Start alle Anforderungen erfüllt, die zuvor festgelegt wurden. Es gibt jedoch zwei zusätzliche lehrerspezifische Elemente, die in der Kurscheckliste getestet werden müssen:

  1. Überprüfung und Kontrolle des Kurses: Vergewissern Sie sich, dass der Kurs alle Tools und Materialien enthält, die der Lehrer für die erfolgreiche Durchführung des Kurses benötigt, und dass sie wie vorgesehen funktionieren. Dazu gehören Tests zur Beurteilung der Kompetenz der Teilnehmer und andere Tools, wie z.B. moderierte Chat-Räume und Gruppen-/Einzelkommunikation.
  2. Lernziele: Am Ende des Tages kann die Zufriedenheit der Lernenden daran gemessen werden, inwieweit der Kurs die definierten Lernziele erreicht. Daher müssen die Entwickler von eLearning-Kursen vor dem Start prüfen, ob der Kurs den Lehrer tatsächlich befähigt, jedes der definierten Ziele zu verfolgen.

Testen Sie sorgfältig

Die oben genannten Punkte sind grundlegende Aspekte, die Entwickler von eLearning-Kursen berücksichtigen müssen, bevor sie mit ihren Kursen online gehen. Doch wie bei jedem anderen Projekt auch, gehen beim Planen eines Vorabchecks Logik und Sorgfalt Hand in Hand. Einige Verbesserungen, die während des Vorabchecks erkannt werden, sollten am besten nicht mit aller Konsequenz durchgezogen werden.

Zum Beispiel ist es manchmal möglich, Punkt Nr. 6 (Grammatik, Zeichensetzung und Fakten) so weit zu verfeinern, dass die Veröffentlichung auf unbestimmte Zeit verschoben wird. Entwickler müssen unter Umständen die penible Verwendung der “Ich”- oder “Dritte-Person”-Zeitform zugunsten von sachlich und technisch korrekten Inhalten opfern – auch wenn die verwendete Formulierung etwas zu wünschen übrig lässt. Während Ersteres (welche Formulierung Sie in Ihren Inhalten verwenden) vielleicht nicht unbedingt ein absolutes Muss ist, ist Letzteres (Genauigkeit) definitiv ein Muss!



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